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Berglager 2012

von 19. bis 20.Juli

 

Berglager 2012 der Naturfreunde St. Stefan

Der Donnerstag wird der heißeste Tag der Woche, am Abend ist mit Wärmegewittern zu rechnen. Am Freitag erreicht uns eine Kaltfront mit sehr viel Niederschlag und Gewittern. Den ganzen Samstag gibt es Starkregen, am Sonntag kommt dann zeitweise die Sonne durch…

So lautete der Wetterbericht Dienstagabend für unser Berglager auf der Rattendorfer Alm. Für ein Zeltlager im Gebirge eine denkbar ungünstige Prognose. Schweren Herzens wurde das Zeltlager abgesagt und ein „Notprogramm“ erstellt: Donnerstag Besteigung des Trogkofels über 2 verschiedene Routen, anschließend Abendprogramm und Übernachtung im Feriencamp am Pressegersee. Freitag ergibt sich auf Grund der Wetterbedingungen.

 

Wir trafen uns wie geplant am Donnerstag in der Früh beim Feuerwehrhaus St. Stefan und fuhren gemeinsam auf die Rattendorfer Alm. Leider ohne unseren Jugendbetreuer Mörtl Chrisi, er erkrankte leider über Nacht. Auf der Rattendorfer Alm angekommen, begrüßte uns ein kräftiger Südwind, die Gipfel des Trogkofels und Zottachkofel waren in Nebel gehüllt. Wir schulterten die Rucksäcke und marschierten Richtung Zottachkofel. Über das „Steinerne Meer“ und die „Steinschlagrinne“ erreichten wir den Einstieg des Klettersteigs. Über diesen für Kinder abwechslungsreich eingerichteten Weg, erreichten wir nach einer Stunde das „Gipfeltor“. Uns wehte ein kräftiger Wind entgegen, wir zogen die Windjacken an, deponierten die Rucksäcke und stiegen so die restlichen Meter auf den Gipfel. Der Wind am Gipfel war so kräftig, so dass wir uns rasch für ein Gipfelfoto unter das Gipfelkreuz hockten um dann sofort wieder abzusteigen. Der ursprüngliche Plan, eine Überschreitung des Westgrates und über den Westwandklettersteig den Gipfel des Trogkofels zu erklimmen konnte auf Grund der Witterungsverhältnisse nicht umgesetzt werden.

Also machten wir uns wieder an den Abstieg, hinunter ging es nun über den „Sagmeister Steig“. An einen windgeschützten Platz machten wir dann eine wohlverdiente Pause. Danach stiegen wir zur Rattendorfer Alm ab, wo wir uns mit einen Getränk stärkten. Anschließend spazierten wir noch zurzurAlm Kapelle. Um 15:30 fuhren wir dann ins Tal und gingen noch in den Presseggersee eine Runde schwimmen. Um 18:00 trafen wir dann im NF Lager Passriach ein. Pauline und Christa warteten schon mit einem leckeren Abendessen.

Am Abend saßen wir dann beim Lagerfeuer und packten die Witzkiste aus.

Nach einem kräftigen Gewitter in der Nacht, begrüßte uns am Morgen die Sonne, wo war der angekündigte Regen?? Nach dem Frühstück packten wir unsere Kletterausrüstung und machten uns auf den Weg zur Ruine Kühnburg. (Unsere Überlegung: falls der Regen kommt, können wir rasch flüchten…) Dort war das coolste natürlich das Abseilen vom 20 Meter hohen Turm!! Die erste Abseilfahrt war sicherlich mit mehr oder weniger Nervenflattern begleitet, aber war dies einmal gemacht war es für alle eine Riesen Gaudi!

Lea, Thomas, Christian und Patrik kletterten Top-Rope auch an der Wand wieder hoch. Da auch das Abseilen einmal langweilig wird, und die Betreuer auch eine Pause benötigten, wurde dann intensiv „Kreuz zerstören“ gespielt. Nach der Mittagsjause seilten wir noch einige male ab, und Raimund machte davon etliche Fotos.

Gegen 14:30 verließen wir dann die Burg und gingen mit SchoWe über den Muttergottesfelsen und Seeblick nach Zuchen und weiter bis Presseggen. Bei Jürgen legten wir eine kurze Rast ein, danke an Jürgen und Pauline für die Erfrischungen!! Über den Promenadenweg ging es dann barfuß (weil der Weg angeblich knietief unter Wasser stand) zum Lager. Unterwegs suchten wir noch mit einem GPS Gerät einen Geocache. Im Lager angekommen, startete Raimund dann den Griller und betätigte sich als Grillmeister. Pauline und Christa richteten den Rest her und bald konnten alle ihren Hunger stillen.

Anschließen gab es die traditionelle „Berglagergeburtstagstorte“, den Patrik hat es sich zur Angewohnheit gemacht immer zum Berglager seinen Geburtstag zu feiern! J

Zusehends erfüllten sich nun die Prognosen der Meteorlogen (Raimund hat ja auch gegrillt) und immer dunklere Gewitterwolken zogen auf. Wir beschlossen das Lager zu beenden.

Als Abschluss suchten wir in 3 Gruppen aufgeteilt die in der Nähe befindlichen Geocaches.

Dankbar trotz schlechter Prognosen doch noch 2 schöne und unfallfreie Tage erlebt zu haben, verabschiedeten wir uns um 20:00 Uhr.Christophbrachte mit dem Vereinsbus die Teilnehmer nach Haus.

 

Das „Team“ bestand dieses Jahr aus 9 Kindern:

Lea Druml, Weger Magdalena, Weger Carmen, Hofer Lucia, Moritsch Tanja, Strieß Thomas, Strieß Christian, Tschofenig Daniel und Kovacic Paul.

Herzlichen Dank an die Betreuer Raimund, Erwin, Patrik und SchoWe sowie an unsere 2 Köchinnen Pauline und Christa.

Nächstes Jahr findet das 20. Berglager statt, und wir würden uns freuen dabei viele Teilnehmer begrüßen zu können.

 

SchoWe

 

PS: Freitagnacht und den ganzen Samstag war das Wetter wie angekündigt sauschlecht, der Sonntag war wechselhaft, kalt und windig…

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Naturfreunde St. Stefan im Gailtal

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