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Kärntner Storschitz und Hochobir

Am 13.07. machten sich 10 St. Stefaner Naturfreunde um 5:30 Uhr in den Süden Kärntens auf, um gleich zwei Gipfel zu besteigen. Nach einer etwa 1,5 stündigen Fahrt kamen wir am Startpunkt der ersten Tour auf dem Seebergsattel an.

 

Vom Start weg konnten wir schon das Gipfelkreuz unseres Ziels, der Kärntner Storschitz, erkennen. Zuvor ging es auf einer Forststraße mäßig bergan bis zur Louisenhütte. Dem Hinweis „Krainersteig“ folgend etwas steiler durch den Wald empor, kurz auf einer Forststrasse und dann steil einen Steig hinauf. Hier gab es dann eine Drahtseilsicherung, da es auf der rechten Seite recht luftig war. Nach dem Durchstieg einer Scharte ging es dann auf der Nordseite durch Latschen weiter, bis dann ein steiler Aufschwung, gesichert mit einem Drahtseil, die Nerven bei einigen flattern ließ. Alle haben es aber problemlos geschafft und nach einer kurzen Querung wurde der Gipfel erreicht. Belohnt wurden alle mit einer tollen Aussicht.

 

Nach einer Jause ging es auf der Nordseite durch Latschen und über deren Wurzel hinab bis zu einer Lichtung, dann mäßig steil weiter auf einem Steig hinab durch offenen Wald zum Pasterksattel. Weiter über Forstwege, vorbei an der Louisenhütte zum Ausgangspunkt der Tour.

 

Länge: 7,3 km, Höhenmeter: 541 m, Dauer 3,5 Stunden.

 

Nach einem schnellen Bier und einem kurzen Regenschauer ging es zurück nach Bad Eisenkappel und weiter Richtung Ferlach. Nach wenigen Kilometern auf die Abzweigung  zur Eisenkappler Hütte (1560 m), ab etwa der Hälfte der Strecke als Mautstrasse.

Der Aufstieg begann auf einem Steig durch den Wald, teilweise in Kehren, bis nach etwa einer ¾ Stunde das Almgebiet erreicht wurde. Weiter ging es auf einem schottrigen Weg, immer den Blick auf den Gipfel, mal mehr mal weniger steil empor. Vorbei an der Quelle „Kalte Quelle“ und der Ruine des Rainer Schutzhauses ging es dann die letzten Meter noch einmal etwas steiler zum Gipfel.

 

Petrus hatte ein Einsehen mit uns und ließ die schwarzen Wolken Richtung Slowenien abziehen. Dadurch nach Süden leider keine Sicht. Nach Norden war die Sicht dann umso toller und wir verstanden, warum der Hochobir (2139 m) zu den schönsten Aussichtsbergen Kärntens mit überwältigender Aussicht in die faszinierende Bergwelt und in die umliegenden Tal-, Fluss- und Seenlandschaften zählt.

 

Zurück auf dem gleichen Weg zur Eisenkappler Hütte, wo wir die verdienten Getränke und Riesenportionen an Suppen zu uns nahmen. So gestärkt und zufrieden mit den beiden Touren traten wir dann die Heimreise an.

 

Länge: 5,8 km, Höhenmeter: 583 m, Dauer: 2,75 Stunden

Jürgen Hilgenberg

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