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Defreggental Seespitze

von 30.Juli bis 1 Aug.

31. 07. Bergtour zur Seespitze (3.021m)

 

Teilnehmer: Margit + Raimund Iskrac, Andrea + Daniel Mesnik, Dagmar + Gisela Pipp, Susanne Kühne mit Isabella +Alexander, Christa Druml mit Lea, Petra Kaiser mit Philip, Lissi Kenda, Anni Thurner, Ernst Tschek, Erwin Praster, Werner Aubermann, Markus Kolm, Peter Schoitsch, Pauline Traar + Jürgen Hilgenberg

 

Pauline, Ernst und Jürgen waren früher angereist und hatten in der Woche schon einige Touren unternommen. Die Anreise der anderen Teilnehmer erfolgte am 30. 07. zum Barmer Haus der DAV-Sektion Barmen in St. Jakob (1.389m).

 

Am nächsten Tag wurde um 7:00 Uhr im Kaffee Tirol gefrühstückt. Dabei wurde versucht zu ergründen, wer wohl in der Nacht sehr intensiv mit einer Säge gearbeitet hatte. Sägespäne wurden jedoch keine gefunden. Nach einer kurzen Autofahrt nach Trogach (1.686m) begann die Bergtour zur Seespitze (3.021m)

 

Der Aufstieg ging zuerst durch den Wald, später dann über Almwiesen zur Oberseehütte (2.327m). Hier versuchten einige, die dort herumlaufenden überaus zahmen Hühner durch Aufheben zum Eierlegen zu animieren. Was jedoch nicht gelang. Der Ausblick auf den Obersee mit Staller Sattel und die Rieserfernergruppe mit der höchsten Erhebung, dem Hochgall, war beeindruckend.

 

Hinter der Hütte führte der Weg dann steiler hinauf, bis man in einer Mulde den Bach über ausgelegte Platten überquerte.. Dann ging es steiler über geröllige Wegstücke zum Oberseitsee (2.576m). Der landschaftlich sehr schön gelegene See wird von Weitstrahl, Seespitze, Kauschkahorn und Schober umrahmt. Der Ausblick nach Süden war schon hier umwerfend.

 

Alexander und Peter versuchten einen Weg abseits des markierten Steigs und waren dadurch einige Zeit früher auf dem Gipfel.

 

Der Steig führte nun westlich am See vorbei und rechts höher auf einen Absatz. Zuvor wurde von Susanne sowie Isabella und Lea eine weit in den See hereinragende Felsspitze bestiegen.

 

Steil und kurvenreich weiter bergan und über kurze plattige Stufen auf ein Köpfl. Von diesem in westlicher Richtung am vorderen Rand einer Blockterrasse zu einem kurzen Grat, der in der Höhe 2.892m ansetzt. Über dieses Gratstück mit einer kurzen westseitigen Umgehung zum Einstieg in die Südflanke. Hier wurde eine schräge Platte mittels einer Kettensicherung gequert. Dann führte der Steig über einige Absätze zu einer schottrigen Rinne, deren oberer Teil mit einem Seil gesichert war. Zuletzt über einige Schrofen zum Gipfel.

 

Der Ausblick war umwerfend. Nach Norden und Osten Rötspitze, Großvenediger und der Großglockner, nach Süden die beeindruckenden Spitzen der Dolomiten. Zu sehen waren auch Auf- und Abstieg unserer letztjährigen Tour zur Reichenberger Hütte und auf die Gösleswand.

 

Nach einer ausgiebigen Rast begann der Abstieg mit einigen kurzen Pausen bis zur Oberseehütte, wo die verdienten Getränke genossen wurden.

 

Nach dieser Pause ging es entlang des Aufstiegsweges über die Almwiesen, wobei es die Sonne sehr gut mit uns meinte, zu den Autos.

 

Der Abend klang aus mit einem guten Essen in einem Gasthaus und einem kurzen Infogespräch zum nächsten Tag, wobei einige das Gespräch bei entsprechender Flüssigkeit bis kurz vor Mitternacht ausdehnten.

 

Gesamtdauer der Tour ca. 8 Stunden.

 

01. 08. Bergwanderung zur Jagdhausalm (2.009m)

 

Der Tag zeigte wieder einen tiefblauen Himmel. Nach dem Frühstück, wieder um 7:00 Uhr, wurde gepackt und das Haus gereinigt. Gegen 8:30 Uhr gind es dann mit den PKW auf einer Mautstraße bis zur Oberhausalm (1.786m), wo unsere Wanderung begann. Vorbei an der Unteren und Oberen Seebachalm (1.890m) ging es auf dem Wirtschaftsweg weiter taleinwärts. Auf der Höhe des Schwarzachtales (schöner Blick zur Rötspitze) wurde der Fahrweg verlassen und es ging über einen Steig bis zu einem Steg über den Arventalbach und weiter zur Alm.

 

Weiter ging es zu dem etwa 1/4 Stunde von der Alm bergauf liegenden „Pfauenauge“, einem kleiner See, der so aussieht wie sein Name. Nachdem alle den Anblick bewundert hatten wurde auf dem Hügel oberhalb des Sees eine ausgiebige Jause genommen.

 

Auf der Alm wurde aufgespielt und einige konnten sich kaum davon losreißen.

 

Rückkehr zu den Autos auf gleichem Weg, die Rückfahrt wurde dann von den meisten über den Staller Sattel genommen.

 

Gesamtdauer der Tour ca. 5 Stunden

 

Jürgen Hilgenberg

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