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Debanttal Überschreitung ins Gradental

Überschreitung vom Debanttal ins Gradental

 

Am 4. August trafen sich 17 bergbegeisterte Naturfreunde am Parkplatz Seichenbrunn im Debanttal.

Um 8 Uhr marschierten wir bei blauem Himmel über den Kulturlehrweg vorerst bis zur Lienzer Hütte, wo wir uns mit einem guten Apfelkuchen stärkten.

Ab nun ging es über den Adolf-Noßberger-Weg bergauf. Zuerst über Grashänge in Serpentinen aufwärts, danach kamen wir in steiniges Gelände und es wurde stetig steiler.

An einer Weggabelung trennte sich die Gruppe. Die Wanderer gingen mit Ossi über die kleine Gradenscharte. Die restlichen Neun nahmen den längeren Holländerweg über die große Gradenscharte in Angriff.

Wir gingen auf der Südseite entlang Richtung Wangenitzseehütte, immer leicht auf und ab, teilweise über kurze Klettersteige A/B  bis zur Abzweigung große Gradentalscharte.

Endlich sahen wir unser Ziel, die Gradenscharte, welche wir über ein großes Steinmeer und schließlich über eine Rinne erreichten. Zum Glück  begleitete uns eine Wolke, sodass wir von der direkten Sonne verschont blieben.  

Nach einem Gruppenfoto ging es über den Klettersteig, der durch eine Schotterrinne steil hinunter ging. Am Ende des Klettersteiges kamen wir auf ein kurzes Schneefeld. Zum Glück stapfte Christian Schritte in den Schnee, sodass alle gefahrlos das Feld queren konnten. Über Steingeröll ging es der Hütte entgegen, aber diese wollte nicht näher kommen. Nach 7 Stunden haben wir ein wenig erschöpft die Hütte erreicht.

Als wir bei der Adolf-Noßberger-Hütte ankamen, hüpften die mutigen in den eiskalten Gradensee. Die Überraschung war groß als wir mit der zweiten Gruppe zugleich bei der Hütte ankamen.

Wir genossen noch die Abendsonne bei einem wohl verdienten kühlen Bier, bis uns das köstliche Abendessen serviert wurde. Müde und zufrieden gingen alle frühzeitig ins Bett.

Am nächsten Tag genossen wir ein ausgiebiges Frühstück. Markus ging gleich auf den Keeskopf (3081 m), Christian auf die kleine Gradenscharte und einige gingen etwas spazieren, aber der Großteil der Teilnehmer machte sich lieber einen gemütlichen Vormittag auf der Hütte.

Hans-Jörg musste über den Keeskopf ins Debanttal zurückkehren, da für ihn kein Platz mehr im Taxi war.

Als wir um 11 Uhr wieder alle bei der Hütte versammelt waren, stiegen wir gemeinsam durch das schöne Gradental ab, wo wir am Parkplatz von den Taxis abgeholt wurden und uns diese zum Ausgangspunkt zurück brachten.

So gingen zwei schöne, unfallfreie gemeinsame Bergtage zu Ende.

 

Raimund

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