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Defereggental 2019

Wandertage Defereggental 19.-21. Juli 2019

 

Das Defereggental ist für die Naturfreunde Ortsgruppe St. Stefan im Gailtal dank unserem besonders ortskundigen Jürgen schon seit 10 Jahren ein Geheimtipp. In der Zwischenzeit hat sich dies auch herumgesprochen und wir freuten uns über die Teilnahme von 23 Wanderern, einige davon auch von anderen NF-Ortsgruppen.

 

Ausgangspunkt für unsere erste Wanderung auf die Reichenberger Hütte (2.586 m) und die Gösleswand (2.912 m) war der Parkplatz kurz vor dem Alpengasthof Trojertal. Von hier marschierten wir über die vordere Trojeralm zur hinteren Trojeralm, weiter ging es auf der rechten Hangseite mäßig steil aufwärts zum östlichen Rand der Sentesböden. Von dort die letzten Meter steiler hinauf zur Hütte. Hier machte eine kleine Gruppe Pause um danach gemütlich zur Jausenstation abzusteigen. Die anderen Wanderer gingen von der Hütte linksseitig am Göslessee vorbei, dann leicht ansteigend zur Roten Lenke. Hier gingen wir nach links und stiegen mittelsteil in Kehren zur Grathöhe. Da 2 Gipfel für uns erkennbar waren, gingen wir zuerst auf den rechten unbenannten und danach über den schrofigen Gratrücken auf die Gösleswand mit dem Gipfelkreuz. Hier hatten wir Ausblicke zum Großglockner und anderen 3000er. Nach dem Abstieg kehrten wir auf eine Stärkung in der Reichenberger Hütte ein. Da wir beim Aufstieg viele Zirbenzapfen sahen, entschlossen sich einige diese beim bergabgehen zu ernten, eine kleinere Gruppe ging unterhalb der Hütte nach links auf den Rudolf-Kauschka-Weg zur Durfeldalm ab. Nach der Durfelsalm bei der ersten Kehre stiegen wir  zu den Knappengruben auf. Die Überreste der Bauten des Kupferabbaues (teilweise renoviert) konnten besichtigt werden. Zurück wieder bis zur Kehre und dem Weg bzw. Abkürzungssteigen folgend erreichte auch diese Gruppe die Jausenstation, von der aus die gesamte Gruppe zum Parkplatz zurückging.

 

Am Samstag fuhren wir nach Hopfgarten. Mit 2 Taxibussen ging es durch das  Zwenewaldtal bis zum Taxi-Wendeplatz knapp unterhalb der Bloshütte.

Vom Taxi-Wendeplatz taleinwärts gingen wir über einen gut bezeichneten Steig zur ersten Steilstufe, die links des Wasserfalles über den "Fenstersteig" erstiegen wird. In diesem Bereich gibt es einige felsige Passagen, die Vorsicht erfordern. Anschließend eben, dann wieder leicht steigend zu felsiger Geländestufe, die schräg rechts ansteigend in einer Schleife umgangen wird. Über teils schrofige Wegstrecke zu einer Weggabelung und links (rechts zum Pumpersee 2.487 m) in wenigen Minuten zur unbewirtschafteten Glaurithütte am Geigensee (2.415 m). Von hier aus gab es 3 Gruppen. Die erste Gruppe, für die dieser Aufstieg ausreichend war, legte eine längere Pause ein und ging den Aufstiegsweg wieder talwärts und kehre in der Bloshütte (1.795 m) ein. Die 2. Guppe ging wenige Minuten hinunter um anschließend zum Pumpersee aufzusteigen. Die ambitionierteste Gruppe erklomm den Regenstein (2.891 m). Nach Süden hin war das Villgratental und der Blick reichte bis zu die südtiroler Dolomiten. Nach einer kurzen Pause sind wir zum Pumpersee abgestiegen, haben uns dort die Füße erfrischt um anschließend ebenfalls zur Bloshütte zu gelangen. Hier stärkten sich alle. Da nur 1 Taxi für den Transfer vorhanden war, sind die anderen bis nach Hopfgarten (1.100 m) abgestiegen.

 

Am Sonntag gab es wieder Gruppen-Bildung. Die 1. Gruppe fuhr mit dem Auto zum Staller Sattel um auf den Hinterbergkofel (2.727 m) zu gelangen. In angenehmer Steigung über Almgelände durch das Weißenbachtal, danach steil hinauf in eine Mulde und dann über einen Geröllhang zum Gipfelgrat und Gipfel. Der Aufstiegsweg war auch der Abstiegsweg.

 

Die 2. Gruppe machte die Tour zur Jagdhausalm. Über eine Mautstraße gelangten wir zum Parkplatz der Oberhausalm (1.786 m). Durch Zirbenwald erreichten wir die Untere Seebachalm, weiter, vorbei an der Oberen Seebachalm,  sahen wir auch bald die Jagdhausalm auf 2.009 m, die im Besitz von südtiroler Bauern ist. Nach einer zünftigen Jause marschierten wir schnellen Schrittes zurück zum Parkplatz, da uns ein ordentlicher Regenguss erwischte. In St. Jakob war dann wieder Treffpunkt um anschließend die gemeinsame Heimreise nach einem sehr angenehmen Wanderwochenende anzutreten.

 

Wir bedanken uns bei unserem Jürgen für die gute Vorbereitung und die optimale Auswahl der Touren und Varianten.

 

Ossi

 

 

bei der Reichenberger Hütte
auf dem Hinterbergkofel
beim Geigensee
auf der göselswand
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Naturfreunde St. Stefan im Gailtal
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