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Radtage

ITALIEN IST IMMER EINE REISE WERT! 

Mit dem Fahrrad durch das sonnige Land im Süden - Kultur im Überfluss gepaart mit einer unglaublichen landschaftlichen Vielfalt und wundervollen kulinarischen Genüssen.
 
Unsere heurige Radtour führt uns, wir sind 30 fahrradbegeisterte Mitglieder der Naturfreunde St. Stefan und der Naturfreunde Oberes Gailtal, am Radfernweg von Venedig nach Ravenna.
 
Samstag, 15. Juni

(Busanreise Hermagor-Cavallino) Cavallino - Punta Sabbioni - Lido - Pellestrina - Chioggia -Sottomarina (36km)
 
Wir starten am Samstag den 15.Juni bei herrlichem Sonnenschein und hochsommerlichen Temperaturen und so sollte es auch die ganzen 5 Tage bleiben, in Cavallino. Unsere Tour führt uns über Punta Sabbioni mit dem Fährschiff vorbei an Venedig und mit dem Fahrrad über die Lagunen von Venedig nach Chioggia.  Chioggia ist eine Arbeiter- und Fischerstadt, aber im Gegensatz zur großen Schwester Venedig gibt es hier keinen Massentourismus und die Stadt lädt zum Verweilen ein. Untergebracht in einem schönen Hotel in Sottomarina genießen wir den schönen Abend und lassen den Tag bei einem guten Glas Wein ausklingen.
 
Sonntag, 16. Juni 

Sottomarina - Sant Anna - Loreo - Adria (45km)
 
Über mehrere Brücken nochmals vorbei an Chioggia fahren wir teils auf schön ausgebauten Radwegen, müssen aber auch den Fluss Brenta bei starkem Verkehr überqueren. Mit vereinten Kräften und in kleinen Gruppen ist aber auch dieses Hindernis bald bewältigt und wir fahren zumeist auf wirklich schönen Radwegen dem Po entlang bis wir nach 45 km unser Ziel die Stadt Adria erreichen. Heute ein verträumtes Städtchen war Adria einst eine bedeutende Stadt und lag direkt am Meer an der Stelle wo der Po seine Fluten in die Adria entließ. Der Ansiedlung Adria kam demnach die Ehre zuteil, Namensgeber für das Adriatische Meer zu sein. Die Fahrräder sind schnell untergebracht und bei gutem Abendessen in einer nahegelegenen Pizzeria geht der Tag bei lauen Temperaturen gemütlich zu Ende.
 
Montag, 17. Juni 

Adria - Mesola - Lido di Volano - San Giuseppe (70 km)
 
Bei herrlichem Wetter starten wir um 08.00 Uhr, nach einer verkehrsreichen Überquerung des Po di Venezia fahren wir auf dem Deichweg und teils auf Radwegen, nach Ariano nel Polesine. Polesine so wird die südliche Region der Provinz Rovigo bezeichnet, sie gilt als Land des Wassers und verträumter Landschaften. Eingerahmt von Etsch und Po durchfahren wir hier eine Region zwischen Flussauen, sandigen Inseln und einem Labyrinth von Flüssen und Kanälen, die sich bis ins weitläufige Po-Delta ausbreiten. Bei Mesola müssen wir wieder den Po überqueren bevor wir dann über Radwege und Nebenstraßen unser heutiges Ziel San Giuseppe erreichen.
 
Dienstag, 18. Juni 

San Giuseppe - Comacchio - Sant`Alberto - Sasalborsetti - Marina Romea  (54 km)
 
Wir radeln wieder von der Küste weg, vorbei an Reisfeldern über ruhige Nebenstraßen ins Landesinnere und erreichen Comacchio eine Stadt mit uralten Wurzeln. Die Stadt war erstmals umgeben von ausgedehnten Lagunen, die mit der Zeit teilweise trocken gelegt wurden. Charakteristisch sind aber heute immer noch die Brücken und Kanäle, die das Stadtbild durchziehen. Der Reichtum der Stadt resultierte vor allem aus dem Fischfang, und der Salzproduktion. Nach kurzer Stadtbesichtigung mit Fototermin geht es weiter auf der Strada Foce entlang einer großen Binnenwasserfläche, einige Kilometer auf unbefestigtem Uferweg am Canale Dosse-Foce entlang, dann weiter auf Asphalt auf der wenig befahrenen Straße Via Valle Umana. Nach einer ausgiebigen Stärkung am Reiterhof bei Sant`Alberto fahren wir durch den südlichen Teil der „Valli“ (Lagune) von Comacchio wo viele von uns das erste Mal Flamingos in freier Wildbahn erleben dürfen. Der anfangs asphaltierte Radweg geht bald in einen Schotterweg über, was aber nichts an den herrlichen Eindrücken ändert. Um 15.00 Uhr erreichen wir schließlich unser heutiges Ziel den Urlaubsort Marina Romea direkt am Meer gelegen und wir freuen uns schon auf das kühle Nass…
 
Mittwoch, 19. Juni 

Marina Romea - Porto Corsini - Punta Marina - Ravenna  (20 km) –Heimreise - Bus
 
Die letzte kurze Radtour führt uns über Porto Corsini, wo wir die Fähre über den Kanal nehmen, nach Ravenna die Stadt der bunten Mosaike in Emilia Romagna. Die Fahrräder sind schnell im Radhänger verladen und so bleibt uns Zeit für die Stadtbesichtigung. Ravenna hat ca. 160.000 Einwohner und ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz in der Region Emilia-Romagna. Die Stadt lag ursprünglich unmittelbar an der Adria. Infolge von Verlandung beträgt die Entfernung des Stadtkerns von der Küste heute etwa neun Kilometer. Um 14.00 Uhr treten wir die Heimreise an und blicken gerne auf unsere Radreise durch das sonnige Land im Süden zurück. Es war eine Reise mit vielen schönen Erlebnissen, auf schönen Radwegen  aber auch teils auf befahrenen Straßenabschnitten, auf unbefestigten Wegen ufernah  - durch Naturschutzgebiete - oft anstrengend und doch so schön und abwechslungsreich! Der erste Abschnitt des Radfernweges Venedig - Rom von Venedig nach Ravenna macht Lust auf die Weiterfahrt Richtung Rom und wir können die Tour nur wärmstens empfehlen.

 

Karl

 

 


 

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