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Rax - Schneeberg

Wanderungen im Rax und Schneeberg Gebiet von 12. bis 14. Juli

Die Anreise erfolgte am Freitag von St. Stefan zum Weichtalhaus der Naturfreunde im Höllental. Zum Einstimmen ging es noch vor dem Abendessen in den Klettergarten auf einen Klettersteig.

Das Weichtalhaus ist eine Schutzhütte sowie ein alpines Ausbildungs- und Kletterzentrum der Naturfreunde Wien am südwestlichen Fuß des Schneebergs in Niederösterreich und liegt auf 548 m Höhe. Hier stärkten wir uns jeweils bei einem ausgiebigen Frühstücksbuffett und einem sehr guten Abendessen.

Am Samstag ging die Wanderung vom Weichtalhaus über die Schönbrunnerstiege und den Wachthüttlkammsteig auf das Erzherzog Otto Haus. Nach Überquerung der Schwarza gingen wir kurz entlang der Straße bis zur Abzweigung des „Normalweges“ zum Ottohaus. In steilen Serpentinen, teilweise auf Leitern, versichert mit Seilen und Ketten ging es zünftig bergauf im Wald. In diesem Bereich sind die Wände des Höllentals fast senkrecht. Das zählen der Leitern war uns unmöglich. Kleine Plateaus nutzten wir für kurze Verschnaufpausen. Mit der Zeit wurde das Gelände flacher und der Steig führte uns über einen breiten Kammrücken auf das Plateau der Raxalpe und weiter zum Ottohaus. Das Otto-Haus wurde 1893 errichtet und mehrmals umgebaut und erweitert. Zuletzt wurde es 1996 generalsaniert. Es liegt auf 1644 m Höhe nordöstlich des Jakobskogels. Hier stärkten wir uns. Da das Wetter nicht stabil war, entschieden wir uns den Seenweg zu nehmen und kamen zur neuen Seehütte. Hier gab es zwar eine Postbushaltestelle – weit und breit keine Zufahrtstraße für einen Bus, so nahmen wir den Steig talabwärts Richtung Steiermark. Hier erreichten wir das Waxriegelhaus (1361 m), eine Hütte der Naturfreunde Steiermark. In der Hütte konnten wir uns stärken und wärmen. In einer Regenpause gingen wir dann zum Preiner Gscheid an der Grenze Steiermark Niederösterreich. Hier warteten unsere Autos, die tags zuvor abgestellt wurden.

Am Sonntag war der Ausgangspunkt der Wanderung der  Bahnhof Payerbach-Reichenau. Von hier ging es in das Schneeberggebiet zum Naturfreundehaus Knofeleben (1250 m). Diesmal hatten wir sehr sonniges Wetter. Der Anstiegsweg war nicht so anspruchsvoll, wie tags zuvor.  Entlang des Mariensteigs kamen wir zur ursprünglich 7 km langen, nur noch teilweise vorhandenen Holzriese in der Eng. Nach einer kurzen Pause auf der Hütte Knofeleben ging es auf den Krummbachstein (1602 m). Durch das sonnige Wetter hatten wir eine traumhafte Aussicht. Wir haben auch die Route des Vortags Revue passieren lassen. Die Raxalpe war das Bergmassiv uns gegenüber. Tags zuvor war das Genießen dieses Panoramas unmöglich. Nach einem Gipfelfoto ging es den Aufstiegsweg wieder hinunter zum Naturfreundehaus Knofeleben, wo wir uns für den Abstieg nach Kaiserbrunn stärkten. Dieser Weg war ein steiler Steig in Serpentinen, zeitweise gingen wir auf einer Forststraße dahin. Angekommen in Kaiserbrunn erfrischten wir uns vom „Wiener Wasser“ bis die Fahrer die Autos von Payerbach holten. Dann traten wir die Heimreise an.

Einen großen Dank an den NÖ Wanderführer Franz der uns Tadellos immer ans Ziel brachte.

 

Ossi

am Krummbachstein
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