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Wanderung auf den Knoten (2.214 m)

Unsere ursprüngliche Wanderung auf den Monte Cocco wurde coronabedingt auf den heimischen Gipfel des Knotens auf 2.214 m umdisponiert. So traf sich eine Schar von 16 Naturfreunden auf der Emberger Alm. Ein vorerst gemütlicher Almweg über sanfte, feuchte Wiesen und später durch Waldgebiet, welches seine Spuren durch die Unwetter zeigte, führte uns zur Oberberger Alm. Ab hier folgten wir dem Steig „Kräuterlehrpfad“ bis wir die Forststraße, die von der Weinberger Alm kam, erreichten. Zahlreiche Gattern mussten geöffnet und geschlossen werden und in Respekt zum Weidevieh wurde auch mancher kleine Umweg genommen. Knapp nach der Hinweistafel „Knoten, Franz-Striednig-Weg“ erfreuten wir uns an den Teppichen von Almrausch und vereinzelt erblickten wir auch Enzian. Der Gipfelanstieg war anfangs nur mäßig ansteigend, die letzten 100 hm im baumfreien Gelände waren dann doch etwas steiler. Imposant empfanden wir das im Jahre 1970 errichtete Gipfelkreuz. Durch den heftigen Wind verkürzten wir die Gipfelrast, genossen aber dennoch die beeindruckenden Ausblicke zum Weißensee, den Karnischen Alpen, zu den Dolomiten und ins Obere Drautal. Der Abstieg erfolgte zuerst über einige steile Serpentinen auf der Ostseite und später über sanfte Hänge Richtung Ochsentörl. Durch die starken Regenfälle mussten wir durchtränkte Wiesen queren und schließlich erreichten wir über einen gemütlichen Weg wieder die Emberger Alm. Beim Alpengasthof hielten wir zufrieden Einkehr und konnten von dort die vielen Paragleiter bewundern, die ebenfalls wie wir am Gipfel, ihre Freiheit in den Höhen genießen.

 

Länge der Strecke: ca. 15 km          
Höhenmeter: ca. 600

 

 

Margit

 

 

 

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