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Kräuterwanderung 2026

Nach einer langen Schönwetterperiode fand unsere Kräuterwanderung genau an einem Regentag statt, doch unsere Wildkräuterspezialistin Helga Waldner und Kräuterpädagogin Anni Schoitsch sowie unsere fünf Teilnehmer begrüßten die Frische der Natur, welche auch überaus wertvoll ist. Treffpunkt war um 9.00 Uhr bei der Auffahrt Steben unter der großen Fichte, deren gewaltiges Wurzelwerk uns einen Flachwurzler vor Augen führte. Helga Waldner sprach auch davon wie wichtig der momentane „Schwefelregen“ ist, ohne welchem es kein Vermehren und Weiterbestehen gäbe. Obwohl die Pflanzen sehr nass und einige auch ungeöffnet waren, bekamen wir von den Kräuterexpertinnen unzählige Informationen über das Hirtentäschel, die Schlüsselblume, den Löwenzahn, welcher das ganze Jahr verwendet werden kann, den Seidelbast, Baldrian, Wolfsmilch und viele andere. Interessant ist auch die Berberitze für das Ansetzen von Schnaps und aus deren Holz Rechenzähne gemacht werden. Wir fanden auch das Fettblatt mit ihren klebrigen Blättern, eine fleischfressende Pflanze und die Mehlprimel, die aufgrund ihres Geruchs auch Pferdemist genannt wird. So nebenbei erfuhren wir auch, dass der Hausrotschwanz das morgendliche Vogelkonzert einläutet.

Mit ihrem Enthusiasmus wurden wir von Helga und Anni für das Erforschen und Verwenden der Kräuter angesteckt, denn die Natur bietet einen Schatz zum Nulltarif. Gehen wir also alle sorgsam mit ihr um, wir bekommen es vielfach zurück. Bei einer kleinen Tombola konnte sich abschließend eine Teilnehmerin über ein Kräuterbuch freuen und Obmann Raimund Iskrac bedankte sich ganz herzlich bei jedem Einzelnen für das rege Mitwirken.

 

Margit

 

isi
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