Wanderung Jaukenstöckl – Jaukenhöhe – Mitterkofel 18 bestens gelaunte Naturfreundinnen und Naturfreunde trafen sich am 11.Juli zur Wanderung auf die „JAUKEN“. Bereits die Anfahrt über den gefühlt endlosen und ordentlich staubigen Güterweg zur Jaukenalm war eine erste kleine Herausforderung – spätestens dort wusste jeder, warum das Auto anschließend eine Wäsche vertragen konnte. Von der Jaukenalm aus nahmen wir zunächst das Jaukenstöckl und anschließend die Jaukenhöhe in westlicher Richtung in Angriff. Wir querten aufgelassene Stollen und Abraumhalden – Zeugen einer längst vergangenen Bergbauzeit. Bei herrlichem Wetter genossen wir die beeindruckende Aussicht auf die umliegende Bergwelt, bevor natürlich das obligatorische Gipfelfoto entstand – der schönste Beweis dafür, dass es alle hinaufgeschafft hatten. Nach einer kurzen Rast auf der Jaukenalm stand noch der Mitterkofel auf dem Programm. Auch dieser Gipfel belohnte uns mit einer herrlichen Rundumsicht. Doch die Natur erinnerte uns daran, dass sie das letzte Wort hat: Unzählige fliegende Ameisen beschlossen offenbar, uns ein wenig Gesellschaft zu leisten, und gleichzeitig bauten sich über den Karnischen Alpen dunkle Gewitterwolken auf. Die Entscheidung fiel daher einstimmig: Lieber zügig zur Jaukenalm zurück als unfreiwillig als Wetterbeobachter am Berg zu bleiben. Für einen besonders interessanten Teil der Wanderung sorgte unsere Kräuterexpertin Helga. Mit viel Wissen erklärte sie uns unter anderem das Kohlröschen, die Weiße Silberwurz und zahlreiche weitere alpine Pflanzen. So wurde die Tour nicht nur sportlich, sondern auch botanisch zu einem echten Erlebnis. Den gelungenen Wandertag ließen wir schließlich bei einem gemütlichen Abschlussessen in Goderschach ausklingen. Dabei war man sich rasch einig: Der Staub auf dem Güterweg wird vergehen, die schönen Eindrücke der Jauken bleiben. Sebald